{"id":395,"date":"2014-06-17T16:56:33","date_gmt":"2014-06-17T14:56:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sv-kirchanschoering.de\/2014\/06\/17\/bericht-sv-kirchanschoering-deutscher-ah-vizemeister-2014\/"},"modified":"2014-06-17T16:56:33","modified_gmt":"2014-06-17T14:56:33","slug":"bericht-sv-kirchanschoering-deutscher-ah-vizemeister-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sv-kirchanschoering.de\/?p=395","title":{"rendered":"Bericht: SV Kirchansch\u00f6ring Deutscher AH- Vizemeister 2014!"},"content":{"rendered":"<p><strong><img decoding=\"async\" style=\"vertical-align: top;\" src=\"images\/bilder\/2014\/Deutscher-Vize-meister-2014-1.jpg\" alt=\"Deutscher-Vize-meister-2014-1\" \/><\/strong><\/p>\n<p><strong>Bericht: SV Kirchansch\u00f6ring Deutscher AH- Vizemeister 2014!<\/strong><\/p>\n<p>Eines der wohl verr\u00fccktesten Fu\u00dfball- Wochenenden der Vereinsgeschichte<br \/>erlebten die AH Fu\u00dfballer des Landesligisten SV Kirchansch\u00f6ring bei<br \/>ihrer erstmaligen Teilnahme am Deutschen Altherren Super- Pokal, der<br \/>inoffiziellen deutschen Fu\u00dfball- Meisterschaft, in Gro\u00dfaspach, am 13.<br \/>und 14. Juni bei Stuttgart. Der Pokal wurde heuer zum neunten Male<br \/>ausgetragen.<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"vertical-align: top;\" src=\"images\/bilder\/2014\/Deutscher-Vize-meister-2014-1.jpg\" alt=\"Deutscher-Vize-meister-2014-1\" \/><\/p>\n<p>Eines der wohl verr\u00fccktesten Fu\u00dfball- Wochenenden der Vereinsgeschichte erlebten die AH Fu\u00dfballer des Landesligisten SV Kirchansch\u00f6ring bei ihrer erstmaligen Teilnahme am Deutschen Altherren Super- Pokal, der inoffiziellen deutschen Fu\u00dfball- Meisterschaft, in Gro\u00dfaspach, am 13. und 14. Juni bei Stuttgart. Der Pokal wurde heuer zum neunten Male ausgetragen.<\/p>\n<p>Ungeahnte Turbulenzen gab es schon bei der Anreise: Nach einem Verkehrsunfall beim Zustieg einiger Spieler an der Chiemgauhalle in<br \/>Traunstein mussten die Gelb- Schwarzen dezimiert gen Schwabenland reisen. Doch nach heutigem Stand h\u00e4tte alles tragischer enden k\u00f6nnen, \u201eGl\u00fcck im Ungl\u00fcck&#8220;.<\/p>\n<p>Gl\u00fcck und Ungl\u00fcck spielten allerdings im weiteren Verlauf des Turnieres eine nicht unerhebliche Rolle:<\/p>\n<p>Auf drei Sportanlagen wurde das Turnier mit den 32 besten Altherren- Mannschaften aus ganz Deutschland n\u00f6rdlich von Stuttgart ausgetragen. Dabei zeigte sich, welch gro\u00dfe Unterschiede es in den 16 Bundesl\u00e4ndern bez\u00fcglich der Qualifikation gibt: Die einen spielen Meisterschaften aus, w\u00e4hrend in Bayern der Teilnehmer im Pokalmodus ermittelt wird. In dem einen Bundesland wird auf Kleinfeld gespielt, andernorts dauert die Halbzeit nur 35 Minuten.<\/p>\n<p>Der SVK spielte die Vorrunde in Kleinaspach, das der Tross nach dem Checkin im Hotel mit etwas Verz\u00f6gerung erreichte. Die Er\u00f6ffnungsfeier verpassten die Gelb- Schwarzen, doch zur Vorbereitung f\u00fcr das erste Gruppenspiel hatte das Team um Chef- Taktiker und Spielertrainer G\u00fcnter Heberle noch gen\u00fcgend Zeit.<\/p>\n<p>Mit 2x 15 Minuten war die vorgegebene Spielzeit auf dem Gro\u00dffeld veranschlagt und im babylonischen Stimmengewirr der Dialekte aus ganz Deutschland zeigte sich schnell: Der SVK hatte mit Titelverteidiger VfB L\u00fcbeck, Weimar und Bremen kein Losgl\u00fcck. Es war wohl eine der st\u00e4rkeren&nbsp; Gruppen, zumindest in der Vorrunde in Kleinaspach.<\/p>\n<p>Titelverteidiger L\u00fcbeck startete vor den Augen der Gelb- Schwarzen mit einem 1:0 Sieg ins Turnier und beim SVK- Anhang wuchs langsam die Nervosit\u00e4t. Dabei h\u00e4tte im ersten Gruppenspiel gegen Weimar alles nach Plan laufen k\u00f6nnen. Mit dem ersten Angriff nach dem Ansto\u00df gab es nach gesch\u00e4tzten 20 Sekunden Elfmeter f\u00fcr die Oberbayern. Doch der Gefoulte (Marx) trat selbst an \u2013 und vergab.<\/p>\n<p>Wie die anderen Spiele zeigten war es enorm wichtig, nicht in R\u00fcckstand zu geraten. Oft setzten schw\u00e4chere Teams einen Nadelstich, konterten in der Endphase die anrennenden Gegner aus und lie\u00dfen sie erfolglos anrennen.<\/p>\n<p>0:0 endete schlie\u00dflich das erste SVK- Match, allerdings hatte sich die Mannschaft nach diesem Auftritt bereits geh\u00f6rigen Respekt verschafft. Die L\u00fcbecker- Vorjahressieger waren vom Auftritt der Gelb- Schwarzen ebenso angetan wie die Damen und Herren vom Orga- Team. Die Lederhosen- Mannschaft aus Oberbayern war kein Kanonenfutter, sondern ein spielstarker Gegner, dem alle Respekt zollten.<\/p>\n<p>Nach dem Auftakt- Unentschieden war die SVK- AH im zweiten Spiel gegen Bremen allerdings schon unter Zugzwang. Die Bremer allerdings mit ihrer Auftakt- Niederlage gegen L\u00fcbeck ebenso.<\/p>\n<p>Der SVK beherrschte wie schon im ersten Spiel Ball und Gegner, einzig die Tore fehlten. So erl\u00f6ste Kapit\u00e4n Feil Mitte der 2. Halbzeit die mit fiebernden Zuschauer durch das 1:0, was dank der kompakten SVK- Defensive zum Sieg reichte.<\/p>\n<p>In so einem Turnier zeigt sich der sportliche Ehrgeiz der einen und der Spa\u00df- Fu\u00dfball der anderen: Da mit L\u00fcbeck ein hochklassiger Gegner am folgenden Morgen bevorstand, ging es f\u00fcr einen Teil des SVK- Trosses nach Spielschluss zum Hotel zur Regeneration. Andere mussten sich um die \u201eeingeschossene&#8220; Scheibe des Betreuer- Kleinbusses k\u00fcmmern, die in Kleinaspach von einem Fu\u00dfball zertr\u00fcmmert wurde.<\/p>\n<p>Der Rest der Crew fuhr zum Hauptveranstaltungsort in die comtec- Arena, des frisch gebackenen Drittliga- Aufsteigers Gro\u00dfaspach, um auf Gro\u00dfbildleinwand die Fu\u00dfball- WM zu verfolgen.<\/p>\n<p>Am zweiten Tag reichte den Gelb- Schwarzen im Spiel gegen Titelverteidiger L\u00fcbeck eigentlich ein Unentschieden, doch w\u00fcrde man<br \/>verlieren, konnte niemand ahnen, ob nicht doch noch Weimar auf Platz zwei vorbei r\u00fccken k\u00f6nnte. Da Weimar erst nach dem SVK gegen Bremen antrat, galt es gegen L\u00fcbeck nichts anbrennen zu lassen und den n\u00f6tigen Punkt zu holen.<\/p>\n<p>\u00c4u\u00dferst konzentriert und wiederum als klar bessere Mannschaft bezwangen die Ansch\u00f6ringer den Titelverteidiger aus L\u00fcbeck mit 1:0 und zogen somit als Tabellenf\u00fchrer in die Endrunde ein.<\/p>\n<p>Regeneration war f\u00fcr die Mannschaft darauf angesagt, der Tag k\u00f6nnte noch lange werden. Von Kleinaspach ging es ins 10.000 Mann- Stadion nach Gro\u00dfaspach, was psychisch f\u00fcr alle irgendwie eine andere Welt bedeutete. <br \/>Vom kleinen beschaulichen Dorf- Sportplatz ins Profi- Stadion beziehungweise dessen Kunstrasen- Nebenplatz. Die Kabine teilten sich<br \/>die Kirchansch\u00f6ringer mit der AH des FC Bayern M\u00fcnchen, die allerdings kurz vor der Ankunft der S\u00fcdost- Oberbayern bereits im Achtelfinale&nbsp; ausgeschieden war.<\/p>\n<p>Im letzten Achtelfinal- Spiel des Turnieres fand der SVK lange nicht ins Spiel und musste gegen einen spielerisch nicht \u00fcberzeugenden, trotzdem unangenehmen Gegner, den 1. Traber FC Mariendorf aus Berlin, sogar einem R\u00fcckstand hinterher laufen. Doch nach einem Elfmeterpfiff verwandelte erneut Feil sicher zum 1:1, so ging es ins Elfmeterschie\u00dfen. Dort behielt der SVK mit 5:4 die Oberhand.<\/p>\n<p>Die Spiel- Pausen wurden nun k\u00fcrzer, 30 Minuten Spielzeit folgten einem Spiel Pause, da mahnten erfahrene Turnier- Begleiter: \u201ePa\u00dft auf- das geht jetzt immer schneller&#8220;.<\/p>\n<p>H\u00e4tte den SVK- Verantwortlichen vor Beginn des Turniers jemand gesagt, sie w\u00fcrden bis ins Viertelfinale vordringen, h\u00e4tte das jeder ohne Widerrede unterschrieben. Die Teilnahme war bis hierher schon ein gro\u00dfer Erfolg, doch ab jetzt kamen harte Brocken, die zuvor Mannschaften wie den FC Bayern, Werder Bremen oder Hertha BSC Berlin ausgeschaltet hatten.<\/p>\n<p>Einer davon war der SVK- Gegner im Viertelfinale, der TuS Germania Schnelsen. Die bezwangen den FC Brandenburg im Achtelfinalemit 12:13 nach Elfmeterschie\u00dfen. Der SVK war gewarnt, doch das Team hielt sich an die Vorgaben von Trainer Heberle, lie\u00df kaum Chancen zu und gewann nach viel umjubelten Toren mit 2:0.<\/p>\n<p>Die mitgereisten Zuschauer spendeten Standing Ovations, die AH des SVK befand sich unverwartet aber v\u00f6llig verdient unter den besten vier Teams aus ganz Deutschland.<\/p>\n<p>Der Gegner im Halbfinale war gespickt mit ehemaligen, h\u00f6herklassigen Fu\u00dfballern, das war bekannt. In diesem Match gab Stratege und Denker Heberle die Taktik vor, die sich erst vor wenigen Tagen im Spiel gegen die aktuelle Landesliga- Mannschaft ergebnis- mildernd auswirkte. Meinten die athletischen Kicker der TSG Hofherrnweiler- Unterrombach, die immerhin Hertha BSC im Achtelfinale aus dem Turnier geworfen hatten, dass sie gegen den SVK leichtes Spiel h\u00e4tten, so sp\u00fcrte der Gegner nach dem ersten SVK- Konter schnell, dass gegen die gelb- schwarzen Oberbayern \u00e4u\u00dferste Vorsicht geboten war. So ging es torlos ins Elfmeterschie\u00dfen, das erneut der SVK mit 2:3 f\u00fcr sich entscheiden konnte.<\/p>\n<p>Was auf SVK- Seite und von den vielen neu gewonnen Bekanntschaften keiner so richtig glauben wollte: Es war wie ein lebhafter Traum- die Altenherren des SVK stand binnen weniger Stunden aus Neuling im Finale Supercup in Gro\u00dfaspach.<\/p>\n<p>Sichtlich abgek\u00e4mpft und kr\u00e4ftem\u00e4\u00dfig am Limit wirkte jedoch auch im Finale Heberles- Taktik wie ein Gift auf den Gegner aus K\u00f6ln, die Spvg Porz. Wenngleich der SVK im Vergleich zum Halbfinale das Spiel in der regul\u00e4ren Spielzeit f\u00fcr sich h\u00e4tte entscheiden k\u00f6nnen. Doch Marx vergab zu Beginn eine gro\u00dfe Einschussm\u00f6glichkeit und kurz vor Schluss sah es beinahe nach dem Sieg f\u00fcr den SVK aus: Nach einem Pass in die Spitze und&nbsp; angeblichem Foul im Strafraum zeigte die Schiedsrichterin auf den Elfmeterpunkt. Doch selbst Schlachtenbummler und Spieler des SVK grinsten verschmitzt, ob dieses Pfiffes, der aus Sicht der Schiedsrichterin nur schwer einzusch\u00e4tzen war. Die Linienrichterin intervenierte und winkte ihre Kollegin mit der Pfeiffe zu sich. Nach kurzer Diskussion nahm das Gespann die Entscheidung zur\u00fcck, was im Stadion bei allen Beteiligten f\u00fcr Beifall sorgte.<\/p>\n<p>So ging es mit einem 0:0 erneut an den Elfmeterpunkt und nun nahm das Drama, Gl\u00fcck und Ungl\u00fcck, das den SVK von Beginn dieser Tour bis ins Finale begleitete, seinen Lauf. Trotz zwei gehaltener Elfmeter durch Zehentner musste sich der SVK mit 2:3 geschlagen geben. Die Spvg Porz war damit Deutscher Meister 2014!<\/p>\n<p>So jubelten am Ende die Rheinl\u00e4nder, w\u00e4hrend das oberbayerische SVK- Lager -kurz vor dem Triumpf- nicht wusste, ob man lachen oder weinen sollte. Deutscher Vize- Meister bei der ersten Turnier- Teilnahme zu werden, daf\u00fcr zollten Veranstalter, Organisatoren und Gegner dem Team von der deutsch- \u00f6sterreichischen Grenze, bei Salzburg, hinter Rosenheim, wie es der Stadionsprecher mehrmals beschrieb, h\u00f6chsten Respekt.<\/p>\n<p>Team und Fans feierten nach dem ersten \u00fcberwundenen Schock, ob der Final- Niederlage, noch bis sp\u00e4t in die Nacht auf der gro\u00dfen Party im Stadion in Gro\u00dfaspach. Bei der nochmaligen Ehrung gab es wiederrum gro\u00dfe Sympathie- Bekundungen, Beifall und Schulterklopfen. Die AH- Fu\u00dfballer sind im Kreise der erlauchten Turnier- Teilnehmer angekommen. Zu diesem<br \/>Zeitpunkt waren s\u00e4mtliche Dialekt- Barrieren beseitigt, die Gelb- Schwarzen sind beim Jubil\u00e4ums- Turnier im Jahr 2015 in Bremen als<br \/>diesj\u00e4hriger Halbfinalist erneut mit von der Partie. Mit heiseren Kehlen staunten viele Teilnehmer dieses grandiosen Ausfluges immer wieder und stellten gl\u00fccklich fest: Deutscher Vize- Meister \u2013 SVK!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bericht: SV Kirchansch\u00f6ring Deutscher AH- Vizemeister 2014! Eines der wohl verr\u00fccktesten Fu\u00dfball- Wochenenden der Vereinsgeschichteerlebten die AH Fu\u00dfballer des Landesligisten SV Kirchansch\u00f6ring beiihrer erstmaligen Teilnahme am Deutschen Altherren Super- Pokal, derinoffiziellen deutschen Fu\u00dfball- Meisterschaft, in Gro\u00dfaspach, am 13.und 14. Juni bei Stuttgart. 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